Die meisten Menschen haben irgendwann einmal Handwerkliches als Hobby betrieben. Dazu zählen unter anderem das Basteln, Handarbeiten und das Reparieren von Gegenständen. Viele dieser Hobbys basieren auf handwerklichen Fähigkeiten, die man sich über Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg angeeignet hat. Doch wenn man diese Fähigkeiten nicht mehr nutzt, verlieren sie an Kraft und Präzision. Deshalb sollte man seine handwerklichen Fähigkeiten regelmäßig trainieren, um sie in Schwung zu halten. Dabei kann man handwerkliche Aktivitäten auf verschiedene Weisen ausüben: als Hobby im Alltag, als Nebenerwerb oder sogar als Beruf. Wer handwerkliche Aktivitäten in seinem Leben integrieren möchte, sollte darauf achten, welche Fertigkeiten er besitzt und ob er diese auch weiterhin nutzen möchte. Wenn dies der Fall ist, kann er entweder selbst Hand anlegen oder sich von jemand anderem helfen lassen. Immer mehr Menschen entdecken das Handwerk für sich – nicht nur als notwendige Fähigkeit, sondern auch als spannendes und entspannendes Hobby. Dabei ist es egal, ob man sich für Holzarbeiten, Metallarbeiten oder Näharbeiten interessiert – das Wichtigste ist, dass man Freude an der Arbeit hat. Wer sich für ein handwerkliches Hobby interessiert, sollte aber nicht gleich loslegen, ohne sich vorher informiert zu haben. Denn je nach Handwerk gibt es unterschiedliche Anforderungen und Fertigkeiten, die man erlernen muss.

Handwerken als Beruf

Neben den handwerklichen Fähigkeiten, die man im Alltag gebrauchen kann, gibt es natürlich auch Handwerksberufe, in denen diese Fähigkeiten ganz besonders gefragt sind. Die Wahl eines Handwerksberufs ist dabei keine einfache Entscheidung, denn es gibt viele verschiedene Möglichkeiten und Berufe, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Hier einige der beliebtesten Handwerksberufe:

1. Schreiner/in

Ein Schreiner ist jemand, der sich auf die Herstellung von Holzmöbeln und -gegenständen spezialisiert hat. Dieser Beruf erfordert einiges an Geschick und Können, denn Schreinerarbeiten sind sehr präzisionsorientiert. Schreiner sind in der Regel sehr stolz auf ihre Arbeit und verstehen sich als Kunsthandwerker.

2. Maurer/in

Maurer sind für die Errichtung von Gebäuden und Bauwerken verantwortlich. Dieser Beruf ist sehr anstrengend, aber auch sehr abwechslungsreich. Maurer müssen nicht nur stark sein, sondern auch gut organisiert arbeiten können.

3. Zimmermann/in

Zimmerleute sind für die Herstellung von Holzkonstruktionen wie Türen, Fenster und Treppen zuständig. Auch hier ist Präzision das A und O, denn sonst können die Konstruktionen leicht verrutschen oder brechen. Zimmerleute müssen daher sehr genau arbeiten können.

4. Maler/in und Lackierer/in

Maler und Lackierer sind für die Gestaltung von Oberflächen verantwortlich. Sie streichen Wände, Decken und Holzflächen und lackieren Möbel oder Metallgegenstände. Dieser Beruf erfordert viel Geschick und Feingefühl, denn nur so können perfekte Ergebnisse erzielt werden.

5. Tischler/in

Tischler sind für die Herstellung von Möbeln aus Holz zuständig. Auch hier ist Präzision gefragt, denn Tischlerarbeiten müssen perfekt sitzen und stabil sein. Tischler müssen daher sehr genau arbeiten können.

Die lukrativsten Handwerke

Die lukrativsten Handwerke sind in der Regel jene, die eine gewisse Qualitätsanspruch erfordern. Dabei sollte man nicht vergessen, dass Handwerksberufe oftmals auch gesundheitsschädlich sein können. Umso wichtiger ist es, dass man sich für einen Beruf entscheidet, der zu einem selbst passt und den man liebt. Die lukrativsten Handwerke sind jene, die am meisten nachgefragt werden und/oder besonders anspruchsvoll sind. Dazu gehören beispielsweise:

  • Maurer
  • Dachdecker
  • Schreiner
  • Glaser
  • Metallbauer

Für handwerklich begabte Menschen gibt es also eine Reihe von interessanten und lukrativen Möglichkeiten. Welches Handwerk man erlernt, sollte aber natürlich auch vom eigenen Interesse und Talent abhängig gemacht werden.

https://www.youtube.com/watch?v=cVFK7kan8-0