Es ist wichtig, ein Gefühl für den Raum zu bekommen, in dem das Arrangement ausgestellt werden soll, damit Sie wissen, wie viel Platz zur Verfügung steht und aus welchen Blickwinkeln die Komposition gesehen werden soll. Ein Wandbehang wird zum Beispiel nur von vorne gesehen und kann daher eine flache Rückseite haben, während ein Tafelaufsatz für einen Esstisch aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet wird und daher rundherum ansprechend aussehen muss. Berücksichtigen Sie etwaige Hindernisse oder Höhenbeschränkungen und auch die vorhandene Ästhetik des Raums, da dies Ihre Farbwahl und die Art des Gefäßes beeinflussen kann – Ihr eigenes Stilempfinden kann Sie bei der Auswahl leiten.

Egal ob als Deko für die Wohnung oder als Geschenk, Trockenblumen sind immer eine gute Idee. Doch was muss man beim Kauf beachten und wo hin mit den Blumen? Das wichtigste ist die Qualität der Blumen. Die meisten Trockenblumen halten etwa ein bis zwei Jahre, wenn sie richtig gelagert werden. Am besten lagert man sie an einem kühlen, dunklen und luftigen Ort. Dadurch bleiben die Farben der Blüten länger erhalten.

Pflege

Getrocknete Blumen können bei richtiger Pflege mehrere Jahre lang halten. Das bedeutet vor allem, sie vor Licht, Feuchtigkeit und Staub zu schützen. Sie müssen also ein gutes Aufbewahrungssystem einrichten. Sie können sogar Gestecke reinigen, die verstauben, und Blüten, die zerdrückt oder plattgedrückt wurden, wiederherstellen. Für Trockenblumen Kränze gilt übrigens die selbe Vorgehensweise.

Trockenblumen müssen alle paar Wochen gewässert werden, damit sie ihre Farbe behalten. Verwenden Sie dafür destilliertes oder abgekochtes Wasser, da chloriertes Wasser die Farben verblassen lassen kann. Geben Sie etwas Wasser in den Behälter, bis es vollständig aufgesogen ist. Lassen Sie das überschüssige Wasser ablaufen und trocknen Sie den Rand des Behälters ab, um Schimmelbildung zu vermeiden. Trockenblumen sollten alle paar Monate mit einem weichen Pinsel abgestaubt werden. Dadurch bleiben sie schön und ihre Farben leuchten lange Zeit.

Sonnenlicht und Trockenblumen

Halten Sie Gestecke und hängende Stängel nach Möglichkeit von direktem Sonnenlicht fern. Die Sonne bleicht die Stiele aus, wodurch die Farben verblassen. Der Verlust des wunderschönen Farbtons eines getrockneten Stängels kann eine echte Schande sein, und die Geschwindigkeit, mit der dies geschehen kann, ist alarmierend. Nicht jedes Ausbleichen ist schlecht: Chasmanthium latifolium (Strandhafer) und Echinops (Kugeldistel) neigen beispielsweise dazu, in einen prächtigen Goldton zu bleichen. Leichtes Sonnenlicht und Trockenblumen sind eine perfekte Kombination. Trockenblumen nehmen das Sonnenlicht auf und geben es in Form von Wärme an die Umgebung ab. Diese Wärme hilft, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren und schädliche Bakterien zu reduzieren.

Lagerung von Trockenblumen

Es ist wichtig, die Stängel richtig zu lagern, um sie vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen und Schäden und Farbverluste zu vermeiden. Am besten wickelt man die Stiele ein und flach in braune Kartons oder Kisten zu legen, die im Blumengroßhandel erhältlich sind – fragen Sie in Ihrem Blumenladen danach, denn so sparen Sie Recycling. Vergewissern Sie sich, dass die Stiele vor dem Einwickeln vollständig trocken sind. Wickeln Sie Stiele mit weichen Blütenblättern, wie z. B. Rosa und Rittersporn, in Seidenpapier ein. Verwenden Sie braunes Papier für Blüten mit strukturierteren Köpfen, wie Nigella und Papaver, um sie an ihrem Platz zu halten und zu vermeiden, dass sie zerdrückt werden. Packen Sie die Stiele so ein, dass die Köpfe gestaffelt sind und nicht direkt übereinander liegen.